Mit der Stein-Card etwas Positives für ganz Stein schaffen

Der Zeitplan ist eng. Die Ziele sind ehrgeizig und hochgesteckt. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Stein-Card voraussichtlich schon am Steiner Weihnachtsmarkt zu haben ist,“ kündigt 1. GVS Vorsitzender Gerhard Lehmeyer die Geburtsstunde des neuen Steiner Einkaufsgutscheines an. Die Stein-Card im handlichen Scheckkartenformat mit einem Wert von 10.- € soll dann bereits in 70 Steiner Geschäften einlösbar sein. Als universelle Geschenkidee für Feste wie Weihnachten, Ostern, Familienfeste… ist die Stein-Card gleichzeitig eine gute Idee für Vereine und als Mitarbeiter-Bonus.

An zwei Informationsabenden wurde die Stein-Card interessierten Geschäftsinhabern im Steiner Rathaus vorgestellt. Bürgermeister Kurt Krömer lobte die Stein-Card, „die auf Initiative des Gewerbeverein Stein entstanden ist“ um die Kaufkraft in Stein zu stärken. Zuvor hatte sich bereits der Stadtrat einstimmig für dieses Projekt ausgesprochen. Mit Unterstützung durch den Freistaat Bayern (Städtebauförderungsprogramm)  und den Sponsoren Sparkasse Fürth, VR Bank, Nürnberg, Stadtwerke Stein so-wie der Stadt Stein konnte auch die erforderliche Finanzierungssumme von 16.000 €  aufgebracht werden. Die Garantie, dass mit der Stein-Card das Geld auch in Stein bleibt, schätzt Krömer besonders hoch ein. Die Stein-Card hat nichts mit dem „Steiner Punkt“ zu tun, betonte Gerhard Lehmeyer. Im Gegensatz zum Steiner Punkt ist die Stein-Card kein Rabattsystem sondern ein offizielles Zahlungsmittel. Dass die Stein-Card für den GVS keine Kosten verursacht, freut den GVS Vorsitzenden ganz besonders. „Im Prinzip müssen wir nur realisieren“.
Das System“ Stein-Card“ wurde bereits in Städten wie Bamberg oder Lichtenfels „sehr erfolgreich“ umgesetzt, informiert Centermanager Schiffgen, der diese Idee auch nach Stein brachte. Er findet es „schade“, dass  bei einer Steiner Kaufkraft von 93 Mio jährlich 28 Mio aus Stein abfließen. Mit der Stein-Card erhofft er sich ei-nen gewissen „Rückhol-Effekt“. Die Steiner Betriebe haben viel zu bieten. Sie informieren, bilden aus, überzeugen mit Freundlichkeit und Kompetenz, so Schiffgen. Stein hat alles, was man braucht. Leider gibt es in Stein immer noch Bürgerinnen und Bürger, „die ihre Händler nicht kennen, oft nicht wissen, was es in Stein alles gibt“, merkt Schiffgen an und erhofft sich durch die Stein-Card dieses Lücke zu schließen. Die Stein-Card sieht der Centermanager als „kleinen Schritt etwas zurückzubekommen und gleichzeitig als Unterstützung für den heimischen Handel und die heimische Wirtschaft. Wir wollen die Stein-Card als unser Zahlungsmittel begreifen und damit gleichzeitig einen Schulterschluss mit Handel, Gewerbe, Dienstleister, Freizeit schaffen.“ Gestartet wird die Stein-Card mit einer Auflage von 10.000 Stück. Jeder Gutschein ist in einer “tollen Hülle verpackt“. Die Ausgabestellen der Stein-Card werden derzeit ausgelotet. Angedacht sind 4 oder 5 Geschäfte mit hoher Kundenfrequenz.
Schiffgen spricht von einer „win-win-Situation“ für Kunden und Unternehmen. „Wir wollen mit der Stein-Card etwas Positives für ganz Stein schaffen“ so Lehmeyer “mit dem Ziel, dass alle Unter-nehmen in Stein mitziehen“.
Ein Informationsflyer mit Verkaufsstellen und Unternehmen in denen die Stein-Card zu kaufen und einzulösen ist, liegt ab 25. November an folgenden Stellen bereit: Post (Radio Müller); Forum/Brothaus; Stadt Stein, REMAX und den Steiner Banken Sparkasse und VR-Bank.

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